Klares Signal für eine dynamische wirtschaftliche Entwicklung in Nordrhein-Westfalen

Angela Erwin, MdL zu Gast in Ibbenbüren

„ Die Digitalisierung und der Mittelstand, Unternehmen brauchen gute Rahmenbedingungen.“ Zu diesem Thema hatte die CDU Ibbenbüren  Angela Erwin (MdL), in ihre Funktion als stv. Landesvorsitzende der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung  und Vorsitzende des Parlamentskreises Mittelstand der CDU NRW eingeladen. Vor ca. 50 Wirtschaftsvertretern  und Lokalpolitikern skizzierte sie im Handwerker-Park in Ibbenbüren die Erfolge der schwarz-gelben Landesregierung. Auch für die Zukunft müsse kluge Wirtschaftspolitik gemacht werden, die den Unternehmen etwas zutraut. Mit Bürokratieabbau und den Entfesselungspaketen I-III ist ein klares Signal für eine dynamische wirtschaftliche Entwicklung in Nordrhein-Westfalen gesetzt worden, so die Landespolitikerin. Als Beispiel nannte Sie die Modernisierung des Ladenöffnungsgesetzes, die Abschaffung der Hygiene Ampel oder die Anpassung und Erläuterungen des Landesentwicklungsplans (LEP). Des Weiteren soll eine „Clearingstelle Mittelstand“ geschaffen werden.  Diese Einrichtung soll geplante Gesetze und Verordnungen auf ihre Relevanz und Verträglichkeit für kleine und mittlere Unternehmen prüfen.

 
Foto: Ahmann&Schlieker

Die Wirtschaft müsse aber auch in die Zukunft blicken, so Angela Erwin. Das Land benötige mutige und kreative Gründer(innen), die auch Neues schaffen. Mit dem sogenannten Gründerstipendium sollen Gründer(innen) in der Anfangsphase des Unternehmensaufbaus mit 1.000 € im Monat unterstützt werden. Angela Erwin gab aber zu bedenken, dass vieles davon abhängt, wie wir in Zukunft die Chancen der Digitalisierung nutzen; Unternehmen müssen Transformationsfähigkeit und Innovationskraft unter Beweis stellen. „Teilhabe ermöglichen – Chancen eröffnen“ mit diesem Untertitel hat die NRW Landesregierung den Entwurf der Digitalstrategie versehen. Gemeinsam mit den Menschen in NRW, den staatlichen Einrichtungen, den Unternehmen, den Gewerkschaften und Kirchen soll gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Wandel aktiv gestaltet werden. Dabei dürfe man die Datensicherheit nicht aus den Augen verlieren – wir müssen uns vor Cyberangriffen und Wirtschaftsspionage schützen, sagte die stv.  MIT-Landesvorsitzende. Straftaten mit Internetbezug seien stetig wachsende Zahlen in den polizeilichen Kriminalstatistiken.


Foto: Ahmann&Schlieker

Zum Schluss machte Angela Erwin auf die Europawahl am 26. Mai aufmerksam. Sie warnte davor, dass Europa-Skeptiker all das kaputt machen, was in über 70 Jahren aufgebaut wurde. Die Errungenschaften von Frieden, Freiheit und Wohlstand in Europa müssen verteidigt werden. Im Anschluss an die Rede von Angela Erwin schilderten Nina Eckhardt (Agentur 2 F, Rheine), Hermann Berentelg, (ABC Klinkergruppe Recke), Klaus Börgel (Bauunternehmen Börgel GmbH & Co) und Christian Moll (Moll Logistics GmbH, und CDU Vorsitzender Ibbenbüren) ihre Erfahrungen und formulierten im Gespräch mit der Landespolitikerin und den zahlreichen Gästen ihre Wünsche und Forderungen an die Politik - die mittelständischen Unternehmen brauchen gute Bedingungen: Glasfaserausbau im ländlichen Raum, flächendeckende Versorgung mit Mobilfunk, Entbürokratisierung und schnellere Genehmigungsverfahren sowie flexiblere Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt.


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