Bockradener Straße - bitte nicht so

Ortstermin mit der CDU Ratsfraktion

CDU-Fraktion diskutierte mit Anliegern und Bürgern über den Ausbau

Viele Anlieger und interessierte Bürger waren am Montag zum Ortstermin mit der CDU-Fraktion an die Bockradener Str. (K39) gekommen, um insbesondere den südlichen Teilbereich dieser Straße in Augenschein zu nehmen und danach das Pro und Kontra des vom Kreis geplanten Straßenausbaus in den Räumen der Kinder imd Jugendhilfe tibb am Neumarkt zu diskutieren.


Foto: Ahmann&Schlieker

Nach einer kurzen Begrüßung und Einführung durch den CDU Fraktionsvorsitzenden Ulrich Remke stellte Ulrike Sackarndt, stellv. Fraktionsvorsitzende und Sprecherin der CDU im Bauausschuss, die vom Kreis Steinfurt geplante Lösung für den Ausbau der Straße vor. Sie erläuterte die gravierenden Defizite des Straßenzuges und beantwortete viele fachliche Fragen vom Straßenausbau/querschnitt bis zur Entwässerung und zur Verkehrssicherheit.


Foto: Ahmann&Schlieker

Die stellv. Landrätin und Kreistagsabgeordnete Gisela Köster unterstrich die baulichen Defizite der Bockradener Straße legte den Standpunkt des Kreises Steinfurt und die Funktion der Straße als optionale Ausweichstrecke dar. Sie wies auch darauf hin, dass der Kreis die Straße nur nach dem vorliegenden Plänen, die den einschlägigen Richtlinien entsprechen, ausbauen werden, und auch nur dann, wenn die Stadt Ibbenbüren diesem Ausbau zustimmt. Ansonsten werde es hier wohl keine Straßensanierung durch den Kreis geben.


Foto: Ahmann&Schlieker

Rege und sachlich diskutierten etwa 40 Anlieger und Bürger das Projekt mit den Kommunalpolitikern. Dabei standen neben dem Charakter des alten Ibbenbürener Straßenzuges nicht nur der Erhalt der Eichen im Mittelpunkt, sondern insbesondere auch Fragen der Verkehrssicherheit für Kinder, Radfahrer und Fußgänger. Interessant war auch der Vorschlag, unabhängig vom Ausbau der Straße den Radweg über die fußläufige Verbindung zwischen der Bockradener Straße und der Holsterkampstraße auf die Straße An der Reichsbahn zu führen. Nicht zuletzt wurden auch die Straßenausbaubeiträge der Anlieger speziell und grundsätzlich angesprochen.

 

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